Presseerklärung bezüglich des Terroranschlags in Gaziantep

Wir verurteilen den Terroranschlag, welcher in Gaziantep stattfand, wünschen allen Opfern und deren Angehörigen unser herzliches Beileid und den Verletzten Genesung.
Dieses Attentat greift nicht nur die HDP, dessen Befürworter und die kurdische Bevölkerung an. Es richtet sich auch gegen alle anderen Völker in der Türkei, den demokratischen Werten und der Zukunft.
Wir können nur hoffen, dass sich alle politischen Parteien in der Türkei, die Regierung und der Staatschef eine Lehre aus diesem Vorfall ziehen können.
Ziel der Terroristen ist in der Türkei einen Bürgerkrieg auszulösen, wobei ethnische, religiöse und politische Werte attackiert werden.
Die Regierungspartei und dem Staatschef Erdogan sollte bewusst sein, zu was für einem Zustand die bisherige Toleranz gegenüber Fethullah Gülen geführt hat.
Die Basis für den Terrorismus in der Türkei, einem Putsch und anderen derartigen Angriffen stellt das ungelöste Kurdenproblem.
Sofern keine Lösung dafür gefunden wird, keine Gleichberechtigung zwischen allen ethnischen Völkern in der Türkei garantiert wird, die Demokratie nicht gewinnt, Druck und politische Gewalt ausgeübt werden, wird weder der Terrorismus im Land bekämpft, noch Möglichkeiten für einen Putsch beseitigt.
Aus diesem Anlass möchten wir allen Parteien – ob im Parlament vertreten oder nicht – , Interessenverbänden, der Regierung und insbesondere Herrn Erdogan dies vermitteln:
Entwickeln Sie eine Lösung bezüglich des Kurdenproblems ohne Libyen oder Syrien, sondern mit Hilfe Dialoge und politischer Werte.
Ein Lösungsansatz, der im parlamentarischen Rahmen entsteht, würde der Türkei guttun, sie würde hinsichtlich der Zukunft der Menschheit und der Völker im fernen Osten eine entscheidende Rolle spielen und einen guten Status erreichen.
In den Jahren 2013 bis 2015 wurden Gespräche zur Lösung des Kurdenproblems angegangen und die Türkei konnte eine ruhige Phase genießen. Zwischen Kurden, Türken und anderen Völkern konnte ein Zusammenfinden beobachtet werden. Das Wichtigste war natürlich, dass keine Mütter mehr weinten und keine Toten verabschiedet wurden. Allein dies ist der Mühe wert.
Wir befürchten, dass sofern der momentane Zustand so anhält, die Türkei in einen syrienähnlichen Zustand übergehen wird. Folglich erwarten wir von jedem, der die demokratischen und freiheitlichen Werte schätzt, einzugreifen und seine freie Meinung zu äußern.
Im Boot der untergehenden Türkei werden wir alle zusammen ertrinken.

AKEE- Vorstand


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